"Das Ich wird im Du" (Martin Buber)

 

Die integrative Gestalttherapie ist mein wichtigster Werkzeugkasten. Ich liebe die integrative Gestalttherapie, weil sie uns Therapeuten eine solche Freiheit lässt, in der Art und Weise, wie wir mit den Menschen arbeiten. Jeder Mensch braucht etwas anderes. Manche Menschen sind z.B. sehr im Kopf, da ist es wichtig, sie in den Körper und ins Gefühl zu bringen. Das geht gut mit Körper- und Wahrnehmungsübungen.

 

Andere wieder haben tolle Ideen, tun sich aber mit der Umsetzung derselben schwer. An dieser Stelle ist es wichtig, sehr strukturiert zu arbeiten.

 

Wenn es um die Beziehung zu anderen geht, eignet sich die "Leere Stuhl Arbeit" hervorragend, um herauszufinden, was die andere Person empfindet oder denkt.

 

Bei traumatisierten Menschen ist es z.B. ganz wichtig, ihnen die Hintergründe für ihre inneren Reaktionen und Symptome zu erklären. Das erlaubt ihnen, sich selbst besser zu verstehen und sich nicht selbst als "inadequat oder komisch" abzustempeln.

 

Und was eigentlich alle brauchen, ist die Möglichkeit, sich im Therapeuten spiegeln zu können, das heißt von mir ein ehrliches und wohlwollendes Feedback darüber zu bekommen, wie ich sie erlebe in ihrem Fühlen und Tun.